Trauer beim rbb um Florian Eckardt: Journalist mit nur 39 Jahren gestorben

Berlin - Abschied von Florian Eckardt! Der Reporter und Redakteur ist im Alter von nur 39 Jahren gestorben.

Reporter und Redakteur Florian Eckardt kam 2005 zum rbb.
Reporter und Redakteur Florian Eckardt kam 2005 zum rbb.  © rbb

Das teilte der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) mit. Demnach starb der Berliner Journalist überraschend am vergangenen Montag.

Wie die B.Z. unter Berufung auf die Familie des Verstorbenen berichtet, soll er während eines Fahrradausflugs plötzlich zusammengebrochen seien.

"Ich bin erschüttert und traurig. Florian Eckardt habe ich als unglaublich engagierten Journalisten kennengelernt", brachte rbb-Programmdirektor Jan Schulte-Kellinghaus seine Bestürzung zum Ausdruck und betonte: "Florian Eckardt wird fehlen. Als herausragender Journalist. Als beliebter Kollege. Vor allem aber als ganz feiner Mensch."

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Auch "Abendschau"-Redaktionsleiterin Gabriele von Moltke ist nach dem schweren Verlust fassungslos: "Mit Florian Eckardt verlieren wir einen unserer versiertesten landespolitischen Reporter, den hochkreativen und stilprägenden Gestalter vieler Abendschau-Formate und einen wunderbaren Teamplayer und Kollegen. Wir vermissen ihn schmerzlich."

Der 1982 in Ahlen (Nordrhein-Westfalen) geborene Eckardt war beim rbb als Reporter für Landespolitik und in der "Abendschau" tätig. Zuletzt berichtete der Journalist mit Interviews und Live-Schalten aus dem Berliner Abgeordnetenhaus.

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Nach einem Studium der Neueren und Neuesten Geschichte im Hauptfach und Soziologie sowie Geschichte und Gesellschaft Südasiens im Nebenfach an der HU Berlin kam Eckardt nach Senderangaben 2005 zum rbb. 2007 absolvierte er beim NDR ein Volontariat und kehrte im Anschluss wieder zur "Abendschau" zurück.

Titelfoto: rbb

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