Landtagsausschuss debattiert über Corona-Impfungen in Brandenburg

Potsdam - Zu langsam beim Impfen: Nach wachsender Kritik am eher schleppenden Tempo der Impfungen gegen das Coronavirus in Brandenburg beraten die Gesundheitspolitiker des Landtags mit der Landesregierung über den Stand.

Die Gesundheitspolitiker des Landtags beraten am Mittwoch mit der Landesregierung über den Stand der Corona-Impfungen in Brandenburg. (Symbolfoto)
Die Gesundheitspolitiker des Landtags beraten am Mittwoch mit der Landesregierung über den Stand der Corona-Impfungen in Brandenburg. (Symbolfoto)  © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/POOL/dpa

Zu der Videokonferenz am Mittwoch wird Ministerin Ursula Nonnemacher (63, Bündnis 90/ Die Grünen) erwartet. Sie hatte darauf verwiesen, dass die Kapazitäten Schritt für Schritt ausgebaut werden, aber vom Impfstoff abhängen.

Die Impfquote pro 1000 Einwohner war am Dienstag nur in Sachsen und Thüringen geringer als in Brandenburg, bei den Impfungen in Pflegeheimen war das Land auf dem letzten Rang.

Mehrere Fraktionschefs, aus der Kenia-Koalition und der Opposition, machten am Dienstag Vorschläge, wie die Impfstrategie verbessert werden kann.

Dazu zählen eine stärkere Einbindung von Krankenhäusern und die Möglichkeit des Transports zu den Impfzentren für diejenigen, die nicht so mobil sind und sich dort impfen lassen möchten.

Drei von elf geplanten Impfzentren für über 80-Jährige und für Personal aus dem Gesundheits- und Pflegesektor sind bereits offen. Termine gibt es dafür über die Hotline 116 117.

Weil Impfstoff fehlt, ist das Angebot aber begrenzt. Anfängliche Probleme der Hotline sind laut Kassenärztlicher Vereinigung inzwischen teils behoben.

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