35.000 Teilnehmer beim Berlin-Marathon?

Berlin - Der Berlin-Marathon könnte am 26. September als Pilotprojekt mit bis zu 35.000 Läuferinnen und Läufern starten. Entsprechende Planungen in Abstimmung mit dem Berliner Senat stellte Veranstalter SCC-Events am Montag bei einer Pressekonferenz in Berlin vor.

Tausende Läufer starten auf der Straße des 17. Juni beim Berlin-Marathon 2019. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte der 47. Berlin-Marathon im letzten Jahr nicht stattfinden.
Tausende Läufer starten auf der Straße des 17. Juni beim Berlin-Marathon 2019. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte der 47. Berlin-Marathon im letzten Jahr nicht stattfinden.  © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Zu dem Pilotprojekt zählen zwei weitere Laufveranstaltungen, die vorher im Sommer geplant sind: Am 31. Juli soll auf dem Kurfürstendamm ein 10-km-Rennen starten, der Berliner Halbmarathon ist für den 22. August geplant.

"Die Stadt Berlin will solche Pilotprojekte. Diese müssen aber vorbereitet werden. Denn wir wollen eine schrittweise Öffnung der Normalität. Das aber muss man rechtzeitig testen. Wir müssen uns auf den Weg machen, um Zukunft möglich zu machen", sagte der Berliner Innensenator Andreas Geisel (55, SPD).

Der auch für den Sport zuständige Senator warnte aber auch: "Es gibt keine Sicherheit, dass der Berlin-Marathon stattfinden kann, aber die Wahrscheinlichkeit ist da. Wenn die Inzidenzwerte weiter sinken, ist eine Zulassung des Pilotprojektes denkbar."

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Die vom Veranstalter vorgestellten Hygiene-Konzepte bewertete Geisel als "für die Läufer sehr sicher". Wie der Geschäftsführer von SCC-Events, Jürgen Lock, erklärte, wird ein umfangreiches PCR-Testsystem eingerichtet für jene Läufer, die noch nicht vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind oder aufgrund einer überstandenen Erkrankung Antikörper haben.

Mindestens 50% der Läufer sollen bis Ende September geimpft sein

Teilnehmer des 46. Berlin-Marathons laufen bei Regen kurz vor der Ziellinie vor dem Brandenburger Tor.
Teilnehmer des 46. Berlin-Marathons laufen bei Regen kurz vor der Ziellinie vor dem Brandenburger Tor.  © Christoph Soeder/dpa

"Wir gehen dabei davon aus, dass bis Ende September mindestens 50 Prozent der Teilnehmer geimpft sind", sagte Lock, der auch aufgrund von möglicherweise weiterhin geltenden Reisebeschränkungen mit einer Teilnehmerzahl zwischen 30.000 und 35.000 für den Marathon plant. Das sind gut 10.000 weniger als zuletzt 2019.

Für die anderen Veranstaltungen wurden keine Teilnehmerprognosen genannt. Bei dem 10-km-Lauf ist aber wohl mit einer vierstelligen Zahl zu rechnen, beim Halbmarathon sicherlich mit einer fünfstelligen.

Für Zuschauer soll es an einzelnen Punkten wie dem Ziel sichere Bereiche geben, die nicht frei zugänglich sein werden.

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In Berlin gab es in den vergangenen Wochen bereits Pilotprojekte mit Zuschauern im Spitzensport. Unter anderem beim Basketball mit Alba habe dies laut Geisel funktioniert.

Titelfoto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

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