Der Piks durchs Autofenster: Erster Drive-in für Corona-Impfungen startet in Berlin

Berlin - In Berlin startet am Samstag (11 Uhr) der erste Drive-in für Corona-Impfungen.

Eine Mitarbeiterin spritzt bei einer Drive-in-Impfaktion in Meerbusch (NRW) eine Dosis Impfstoff in den Arm eines Fahrers, nun läuft das Projekt auch in Berlin an.
Eine Mitarbeiterin spritzt bei einer Drive-in-Impfaktion in Meerbusch (NRW) eine Dosis Impfstoff in den Arm eines Fahrers, nun läuft das Projekt auch in Berlin an.  © Henning Kaiser/dpa

Auf dem Parkplatz der Ikea-Filiale in der Landsberger Allee in Lichtenberg kann sich dort laut Gesundheitsverwaltung jedermann ohne Termin impfen lassen. Zur Verfügung stehen die Vakzine von Johnson & Johnson sowie Moderna.

Neben einer Spur für Autofahrer gibt es auch eine für Fußgänger - genannt Walk-in. Zunächst ist das Angebot für sechs Wochen geplant - mit Option auf Verlängerung.

Die Gesundheitsverwaltung rechnet mit etwa 2000 Impfdosen täglich. Vor den Ikea-Filialen in Tempelhof und Spandau sind in den kommenden Wochen ähnliche Projekte geplant.

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Da die Impfkampagne gegen Corona zuletzt etwas in Stocken geriet, will der Senat mehr kreative Angebote machen, um mehr Menschen zu erreichen.

Dazu gehören auch kostenlose Pop-up-Impfungen mit mobilen Teams in den Kiezen wie am Freitag auf dem Hermannplatz in Neukölln.

Laut Corona-Lagebericht des Landes haben bislang 58,3 Prozent der Berliner Bevölkerung mindestens eine Impfung erhalten. 43,9 Prozent haben einen vollständigen Impfschutz (Stand 16.7.). Um gegen das Coronavirus, vor allem die ansteckendere Delta-Variante, eine Herdenimmunität zu erreichen, reicht das bei weitem nicht aus.

Titelfoto: Henning Kaiser/dpa

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