Impfstoff lässt noch auf sich warten: Erste Berliner erhalten ab Montag die zweite Spritze

Berlin - Die ersten Berliner Impflinge erhalten in wenigen Tagen die notwendige zweite Dosis gegen das Coronavirus.

Hans Weigeldt, der Pandemiebeauftragte des Krankenhaus Bethel Berlin, lässt sich im Rahmen der Mitarbeiter-Impfung von Marina Kremer, Betriebsärztin, gegen das Corona-Virus impfen.
Hans Weigeldt, der Pandemiebeauftragte des Krankenhaus Bethel Berlin, lässt sich im Rahmen der Mitarbeiter-Impfung von Marina Kremer, Betriebsärztin, gegen das Corona-Virus impfen.  © Kay Nietfeld/dpa

"Wir beginnen ab Montag mit der zweiten Impfung in Berlin", sagte Mario Czaja (45), der Präsident des Berliner Landesverbands des Deutschen Roten Kreuzes, am Donnerstag im Inforadio vom RBB.

Im Impfzentrum in der Arena-Halle in Treptow würden dann mehr als 1000 Impflinge pro Tag erwartet, derzeit seien es 800 bis 900.

An diesem Donnerstag öffnet im Erika-Heß-Eisstadion im Wedding das zweite Impfzentrum der Stadt. Anders als geplant wird auch dort zunächst der Impfstoff von Biontech und Pfizer verabreicht.

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"Es gab ein Problem im Auftauprozess des Moderna-Impfstoffs", erklärte der CDU-Politiker Czaja. Nach Angaben der Gesundheitsverwaltung ist die Qualität aber nicht beeinträchtigt, deshalb soll auch der Moderna-Impfstoff ab Freitag genutzt werden.

Trotz einiger Schwierigkeiten zog Czaja eine positive Bilanz der bisherigen Impfaktion. "Im Großen und Ganzen läuft es für Berlin sehr, sehr gut", sagte er.

In einigen Fällen erschienen Impflinge nicht zum Termin, zudem bräuchten manche Hochbetagte Hilfe bei den Terminvereinbarungen. Die Teams in den Zentren seien aber gut eingespielt. "Was fehlt, ist zusätzlicher Impfstoff."

Titelfoto: Kay Nietfeld/dpa

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