Pop-up-Bikelanes bleiben! Corona erkämpft Rädern dauerhaft Platz auf Straßen

Berlin - Der Ausbau der neuen Radfahrstreifen in Berlin soll weitergehen, die schon vorhandenen Radfahrstreifen sollen möglichst bestehen bleiben.

Die neuen Fahrradstreifen in Berlin sollen bestehen bleiben. (Symbolbild)
Die neuen Fahrradstreifen in Berlin sollen bestehen bleiben. (Symbolbild)  © Jörg Carstensen/dpa

Die Senatsverwaltung für Verkehr und Umwelt hat entschieden, die entsprechenden Anordnungen für die sogenannten Pop-up-Bikelanes an Hauptverkehrsstraßen, auf denen Radfahrer sicherer durch die Stadt kommen sollen, bis Ende des Jahres zu verlängern. 

Sie waren bisher bis Ende Mai befristet. Eine entsprechende Mitteilung gehe an die Bezirke, teilte die Senatsverwaltung am Freitag mit. 

Inzwischen sind nach Angaben der Senatsverwaltung 15,16 Kilometer der neuartigen Radfahrstreifen umgesetzt und 7,2 Kilometer - in der Kantstraße - aktuell in Arbeit. 

Zunächst provisorisch, nun dauerhaft?

Die Radfahrstreifen sind zunächst provisorisch mit Warnbaken und gelber Baustellenmarkierung gekennzeichnet. Das Ziel sei, möglichst viele Strecken dauerhaft umzusetzen. Die bisherigen Markierungen und mobilen Verkehrszeichen sollen dann durch dauerhafte und eine weiße Markierung ersetzt werden. Die Senatsverwaltung stimmt sich nach eigenen Angaben derzeit mit mehreren Bezirken ab, die Vorschläge für weitere solcher Radfahrstreifen vorgelegt haben.

Die erste Pop-up-Bikelane hat die Senatsverwaltung Ende März am Halleschen Ufer angeordnet. Mittlerweile gibt es sie beispielsweise auch am Schöneberger Ufer in Mitte, an der Danziger Straße in Pankow sowie an einer Reihe von Straßen in Friedrichshain-Kreuzberg, etwa an der Lichtenberger Straße, am Kottbusser Damm/Kottbusser Straße und an der Petersburger Straße.

Titelfoto: Jörg Carstensen/dpa

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