Schon bald können Berliner Bus-Fahrgäste wieder vorne einsteigen

Berlin - Ein kleines Stück Normalität: Die Busse der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sollen ab dem 3. Mai wieder ihre Vordertüren öffnen.

Zum Schutz der Berliner Busfahrer vor dem Coronavirus wurden die Fahrerkabinen von rund 1400 Bussen verglast.
Zum Schutz der Berliner Busfahrer vor dem Coronavirus wurden die Fahrerkabinen von rund 1400 Bussen verglast.  © dpa/zb/Paul Zinken

Zum Schutz der Busfahrer vor dem Coronavirus wurden die Fahrerkabinen von rund 1400 Bussen für insgesamt 2,1 Millionen Euro verglast, wie die BVG am Montag mitteilte.

Die Vielzahl der in Berlin eingesetzten Busmodelle hätten Beschaffung und Einbau der Trennscheiben sehr aufwendig gemacht, mittlerweile sei der Einbau aber größtenteils abgeschlossen.

Auf stark ausgelasteten Strecken sollen einige wenige Busse aber weiterhin ohne Trennscheiben fahren - dort bleibt die Vordertür auch in Zukunft geschlossen.

Seit dem März vergangenen Jahres hatten die BVG den Zustieg zu ihren Bussen vorne untersagt und den Fahrerbereich zusätzlich mit einem Flatterband abgeschirmt.

Ab dem 3. Mai sollen BVG-Fahrgäste wieder den Vordereinstieg der Busse nutzen können.
Ab dem 3. Mai sollen BVG-Fahrgäste wieder den Vordereinstieg der Busse nutzen können.  © dpa/Kay Nietfeld

Eine Studie der Technischen Universität Berlin und der Charité hatte vor kurzem bestätigt, dass die neu eingebauten Trennscheiben die Fahrer vor Aerosolen im Bus abschirmen.

Titelfoto: dpa/Kay Nietfeld

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