Es geht auch ohne Fanmeile: So verfolgten die Berliner Deutschlands EM-Auftakt-Pleite

Berlin - Ob vor dem Späti, vor der Kneipe oder im eigenen Garten: Ein lauer Sommerabend mit optimalem Public-Viewing-Wetter hat am Dienstag viele Menschen in Berlin außerhalb des Wohnzimmers an die Fußball-Bildschirme gelockt.

Fans verfolgen bei einem Public Viewing im Zollpackhof die Vorberichterstattung des Spiels auf einem Fernseher.
Fans verfolgen bei einem Public Viewing im Zollpackhof die Vorberichterstattung des Spiels auf einem Fernseher.  © Fabian Sommer/dpa

Die Polizei sorgte beim ersten Deutschlandspiel der Fußball-EM mit zusätzlichen Einsatzkräften für Sicherheit. Sie sollten etwa kontrollieren, dass Fußball-Fans in der Bundeshauptstadt die Corona-Regeln einhalten, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag. Auch bei möglichen Jubelfeiern oder Autokorsos wolle die Polizei präsent sein.

Viele Bars und Spätis, die das Spiel zeigten, waren gut besucht, wie ein dpa-Reporter berichtete. Die Stimmung sei ruhig gewesen. Bei vergangenen Fußball-Turnieren hatte es regelmäßig Autokorsos auf dem Kurfürstendamm gegeben.

Zahlreiche Berliner Biergärten, Restaurants und Kneipen haben sich mit Leinwänden und Bildschirmen auf Fußball-Fans vorbereitet. Die Partie Deutschland gegen Frankreich (0:1) begann am Dienstag um 21 Uhr. Eine Fanmeile am Brandenburger Tor gibt es in diesem Jahr nicht.

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Als die deutsche Mannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 den Titel holte, hatten auf der Fanmeile zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule Hunderttausende mit dem Team von Bundestrainer Joachim Löw mitgefiebert.

2018 schied die deutsche Mannschaft schon in der Vorrunde aus. In der Folge gingen in dem Jahr die Zuschauerzahlen zurück, Imbissbudenbesitzer klagten über Umsatzeinbußen.

Titelfoto: Fabian Sommer/dpa

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