Streik bei Vivantes und Charité geht in eine neue Runde

Berlin - Patientinnen und Patienten an den Berliner Krankenhäusern von Vivantes und Charité müssen sich auch in der neuen Woche auf Einschränkungen einstellen.

Die Beschäftigten der landeseigenen Berliner Krankenhäuser Vivantes und Charité sind seit Donnerstag in einem unbefristeten Streik getreten.
Die Beschäftigten der landeseigenen Berliner Krankenhäuser Vivantes und Charité sind seit Donnerstag in einem unbefristeten Streik getreten.  © Paul Zinken/dpa

Der Streik bei den landeseigenen Betrieben geht an diesem Montag weiter. Ein neues Tarifangebot von Vivantes hatte die Gewerkschaft Verdi am Freitag zurückgewiesen.

Am Donnerstag waren Pflegerinnen und Pfleger in den landeseigenen Kliniken von Vivantes und Charité in den unbefristeten Streik getreten. Sie setzten sich bei beiden Einrichtungen für einen Entlastungstarifvertrag ein.

Bei den Vivantes-Töchtern geht es ebenfalls um bessere Arbeitsbedingungen sowie ums Geld.

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Täglich wird mit 2000 Streik-Teilnehmern gerechnet.

Verdi sichert zu, dass Notfälle und die Patienten, die zur stationären Behandlung im Krankenhaus sind, versorgt werden.

Update, 9.27 Uhr: Streik soll ausgeweitet werden

Verdi will den Streik an den Berliner Krankenhäusern von Vivantes und Charité in dieser Woche ausweiten. Ab Dienstag würden ganze Stationen zur vorübergehenden Schließung angemeldet, kündigte Verdi-Fachbereichsleiterin Meike Jäger am Montag an. Auch bei den Töchtern von Vivantes werde der Streik fortgesetzt.

Nach dem unzureichenden Angebot der Arbeitgeber am Freitag sei während des Wochenendes kein neue Angebot gekommen, hieß es. Die stellvertretende Verdi-Landesbezirksleiterin Susanne Feldkötter appellierte an den Berliner Senat, die landeseigenen Klinikbetreiber zu Tarifkompromissen zu bewegen.

Titelfoto: Paul Zinken/dpa

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