Aufruf zur Verschwendung? Wasserwerke empfehlen laufen zu lassen!

Berlin - Trinkwasserleitungen sollten erstmal ordentlich durchgespült werden, bevor sie wieder in Betrieb genommen werden.

Eine Person hält ein Glas unter einen laufenden Wasserhahn. (Symbolbild)
Eine Person hält ein Glas unter einen laufenden Wasserhahn. (Symbolbild)  © 123RF/nikkytok

Viele Einrichtungen verfügen über Trinkwasserinstallationen, seien es nun Einkaufszentren, Schulen oder kleine Ladenlokale. Weil sie wochenlang geschlossen waren, blieben folglich auch die Leitungen trocken.

Die Wasserqualität aus den Hausleitungen könnte in der ganzen Zeit gelitten haben. Die Leitungen sollten deshalb gründlich gespült werden, bevor sie wieder in Betrieb genommen werden. Das stelle sicher, dass das Wasser ebenso frisch und gut aus dem Hahn fließe, wie es aus dem Werk komme, betonten die Berliner Wasserwerke am Dienstag.

Bis das Wasser nicht mehr kälter wird, müssten die Wasserhähne aufgedreht werden und das Wasser durchfließen, so die Empfehlung, die das Unternehmen auf seiner Homepage veröffentlichte. Denn so werde das Wasser komplett ausgetauscht.

Wasser muss nicht weggeschüttet werden

Besser alle drei, mindestens aber alle sieben Tage müssten auch Leitungen in weiterhin nicht genutzten Gebäuden gespült werden. Automatische Spülarmaturen, die von Installateuren eingesetzt werden können, könnten eine Spülung von Hand überflüssig machen.

Falls ein solcher Spülplan aufgrund der derzeitigen Beschränkungen nicht umgesetzt werden könne, sollte der Haupthahn abgesperrt werden, damit die gesamte Trinkwasserinstallation so außer Betrieb genommen würde.

Das Wasser, das zum Spülen genutzt wird, muss nicht verschwendet sein. Zum Putzen oder Gießen könne es eingesetzt werden.

Titelfoto: 123RF/nikkytok

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