Warnung aufgehoben: Im Flughafensee in Berlin-Tegel kann wieder gebadet werden

Berlin - Das Landesamt für Gesundheit hob am Freitag die Badewarnung für den Flughafensee in Berlin-Tegel auf.

Nach Hinweisen auf Schmutzeinträge durch Starkregen hatte die Behörde vor einer Woche vom Baden im Flughafensee abgeraten. (Archivbild)
Nach Hinweisen auf Schmutzeinträge durch Starkregen hatte die Behörde vor einer Woche vom Baden im Flughafensee abgeraten. (Archivbild)  © Paul Zinken/dpa

Die Wasserqualität entspreche wieder den Anforderungen der Badegewässerverordnung, hieß es in einer Mitteilung.

Nach Hinweisen auf Schmutzeinträge durch Starkregen hatte die Behörde vor einer Woche vom Baden in dem See abgeraten.

Auf der Internet-Badekarte war der See am Freitagnachmittag zunächst noch Gelb eingestuft, es könne aber ab sofort wieder gebadet werden, sagte eine Sprecherin.

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Die Wasserqualität an den einzelnen Badestellen kann unter www.badegewaesser-berlin.de nachgeschaut werden.

Die Unterhavel wird den Angaben nach täglich geprüft, alle anderen Gewässer in der Regel alle 14 Tage. Badegänger sollten laut Landesamt auch weiterhin darauf achten, dass die Wasserqualität in den Badegewässern durch Starkregen kurzzeitig beeinträchtigt werden könne.

Durch die Zuflüsse von Spree und Havel aus dem Berliner Stadtgebiet bestünden im Bereich der Unterhavel besondere Schmutzrisiken.

Vorsicht vor Mini-Larven von Würmern im flachen Wasser bei warmen Wassertemperaturen

Das Landesamt rät bei anhaltend warmen Wassertemperaturen zudem zu mehr Vorsicht an Berlins Badestellen - vor allem mit kleinen Kindern.

Denn es sei nicht auszuschließen, dass sich im flachen Wasser Mini-Larven von Würmern tummelten. Sie heißen Zerkarien und sind nicht zu sehen. Wenn sie Menschen befallen, kann das unter anderem zu Hautreizungen führen, wie die Sprecherin sagte.

Zur Vorbeugung helfen laut Landesamt wasserfeste Sonnenschutzmittel und ein kräftiges Abrubbeln mit dem Handtuch nach dem Bad. Nasse Badekleidung sollte sofort ausgezogen werden. Nachweise von Zerkarien-Befall gab es in den Vorjahren bereits an der Krummen Lanke und am Großen Müggelsee.

Titelfoto: Paul Zinken/dpa

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