Am Ufer feierten 1000 Menschen: 15-Jährige soll an Berliner See vergewaltigt worden sein, Mob attackiert Polizei

Berlin - Widerliche Tat in Berlin-Tegel! Ein Mann soll eine 15-Jährige am Flughafensee vergewaltigt haben.

Ein Polizist trägt eine Schirmmütze mit der Aufschrift "Polizei". (Archivbild, Symbolbild)
Ein Polizist trägt eine Schirmmütze mit der Aufschrift "Polizei". (Archivbild, Symbolbild)  © picture alliance / dpa

Wie die Polizei am Montag auf Twitter mitteilte, kam es zu einem sexuellen Übergriff am 8. August: "Ein Verdächtiger wurde noch am Tattag ermittelt."

Was ist genau passiert? Laut Bild soll es sich bei der Vergewaltigten um ein 15-jähriges Mädchen handeln. Auch von weiteren sexuellen Nötigungen anderer Frauen wird berichtet.

Zur Tatzeit gegen 18 Uhr sollen am See rund 1000 feiernde Leute unterwegs gewesen sein, berichtet die Zeitung weiter. Die Polizei sei mit drei Einsatzwagen, einer nachalarmierten Hundertschaft und Diensthundeführer im Einsatz gewesen.

Unbekannte sollen Steine und Flaschen auf die Beamten geschleudert haben. Da die Polizei in der Unterzahl gewesen sei, habe sie sich zurückziehen müssen.

Doch warum gab es keine Pressemitteilung der Polizei?

"Zu solchen Taten veröffentlichen wir zum Schutz der Opfer keine Meldungen, auch um ein erneutes Durchleben der Tat zu vermeiden", begründete die Polizei in dem Tweet ihre Entscheidung.

Blick vom Uferbereich auf den Flughafensee in Berlin Tegel

Twitter-User reagieren mit Unmut auf die Entscheidung der Polizei

Twitter-User reagieren mit Unmut auf die Entscheidung der Polizei. "Halte ich für falsch. Das grenzt doch schon wieder an Täuschung der Öffentlichkeit. Außerdem wüssten so andere Frauen, wo sie sich eventuell nicht mehr aufhalten sollten", findet ein User. Ein anderer fragt: "Und warum bringt Ihr jetzt darüber eine Meldung?"

Wieder ein anderer meint: "Das Argument der Polizei ist nachvollziehbar. Auf der anderen Seite sehen wir hier ggf. ein problematisches gesellschaftliches Phänomen. Offenbar war der Kontext wieder migrantisches Aggressionsverhalten aus der Gruppe heraus. Dann wäre es Zeit für Konsequenzen."

Titelfoto: picture alliance / dpa

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