Trotz blutender Verletzungen: Opfer weiterhin mit Handy beschäftigt

Berlin - In der Nacht zu Donnerstag ist in Berlin-Kreuzberg ein schwer verletzter Mann nahe dem Görlitzer Park aufgefunden worden.

Schwer bewaffnete Polizeibeamte durchsuchten die nähere Umgebung.
Schwer bewaffnete Polizeibeamte durchsuchten die nähere Umgebung.  © Morris Pudwell

Nach TAG24-Information rückte die Berliner Feuerwehr gegen 0.15 Uhr zu einem Einsatz in die Ratiborstraße aus.

Dort sollen Passanten einen Schwerverletzten an einer Hauswand sitzend entdeckt haben.

Zeugen zufolge fielen offensichtlich zuvor Schüsse im Görlitzer Park.

Daraufhin sei der Bereich großräumig abgesperrt und die Grünanlage von schwer bewaffneten Polizisten durchsucht worden.

Bei dem Verletzten sollen zwei Messer gefunden worden sein. Er habe den Einsatzkräften aber keine Auskunft über die Ursache seiner Verletzung geben oder erklären wollen, wieso er stark blutend an der Hauswand saß.

Er sei jedoch bei Bewusstsein und ansprechbar gewesen, wie auch das Foto zeigt, auf dem er selbst auf der Trage liegend noch mit seinem Handy beschäftigt ist.

Der Verletzte wird von der Feuerwehr auf einer Trage abtransportiert. Das Handy wollte er trotz seiner schweren Verletzungen partout nicht aus der Hand legen.
Der Verletzte wird von der Feuerwehr auf einer Trage abtransportiert. Das Handy wollte er trotz seiner schweren Verletzungen partout nicht aus der Hand legen.  © Morris Pudwell

Der Mann wurde von der Feuerwehr in ein Krankenhaus eingeliefert, wo auch die genaue Art der Verletzungen erst bestimmt werden musste. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Titelfoto: Morris Pudwell

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