Masken weg? Berliner Senat diskutiert Lockerungen der Corona-Maßnahmen

Berlin - Auf das Tragen einer Maske werden die Berlinerinnen und Berliner wohl noch nicht gleich verzichten dürfen, aber der Senat berät am Dienstag (10 Uhr) über entsprechende Lockerungen.

Eine Aufhebung der Maskenpflicht in Innenräumen gilt derzeit als unwahrscheinlich.
Eine Aufhebung der Maskenpflicht in Innenräumen gilt derzeit als unwahrscheinlich.  © Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Als unwahrscheinlich gilt dabei, dass die Maskenpflicht in Innenräumen aufgehoben wird. Aber zumindest draußen dürfen Menschen voraussichtlich bald wieder mehr Gesicht zeigen.

Eine Überlegung ist auch, zum Beispiel im ÖPNV, beim Einkaufen und bei Restaurantbesuchen drinnen künftig nur noch medizinische statt der bisher vorgeschriebenen FFP2-Masken zu verlangen.

Die Senatsmitglieder wollen sich auch über andere Lockerungsschritte austauschen und voraussichtlich dazu auch Beschlüsse fällen.

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Dazu gehört unter anderem, im Einzelhandel die Pflicht abzuschaffen, Kontaktdaten von Kunden zu dokumentieren.

Auch Kontaktbeschränkungen im privaten Bereich könnten gelockert werden - und die Testpflicht bei körpernahen Dienstleistungen könnte wegfallen. Ein Besuch beim Friseur ginge es dann wieder ohne Testnachweis.

Lockerungen für Veranstaltungen stehen zur Debatte

Innensenator Andreas Geisel (55, SPD) drängt auf Lösungen für die Probleme mit den Bürgerämtern.
Innensenator Andreas Geisel (55, SPD) drängt auf Lösungen für die Probleme mit den Bürgerämtern.  © Annette Riedl/dpa

Ebenfalls zur Debatte stehen Lockerungen für Veranstaltungen, also etwa höhere Obergrenzen als die bisher 500 Personen, die bei Events unter freiem Himmel erlaubt sind.

Auch Tanzveranstaltungen draußen sollen möglich sein, wenn die Testpflicht eingehalten wird - als noch offen gilt mit welcher Obergrenze bei der Personenzahl. Zum Beispiel Besuche zumindest in der Trockensauna sollen bald wieder möglich sein.

Nach der regulären Senatssitzung gibt es ein Treffen mit dem Rat der Bürgermeister. Ein zentrales Thema dabei soll die schwierige Lage der Bürgerämter sein. Innensenator Andreas Geisel (55, SPD) hatte eingeräumt, dass es berlinweit einen Stau von 250.000 Terminen gibt.

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Nun sollen Maßnahmen vereinbart werden, was sich dagegen tun lässt, damit Berlinerinnen und Berliner nicht wochenlang darauf warten müssen, beispielsweise einen Reisepass beantragen zu können.

Titelfoto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

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