Müssen Impftermin-Schwänzer bald Strafe zahlen?

Von André Pitz

Berlin - Mario Czaja (45), der Präsident des Berliner Roten Kreuzes (DRK), wirbt dafür, Impfterminschwänzer zur Kasse zu bitten.

Mario Czaja (45) vom Roten Kreuz hat vorgeschlagen, dass Impfterminschwänzer künftig 25 bis 30 Euro Strafe zahlen sollen.
Mario Czaja (45) vom Roten Kreuz hat vorgeschlagen, dass Impfterminschwänzer künftig 25 bis 30 Euro Strafe zahlen sollen.  © Christoph Soeder/dpa, picture alliance / Lino Mirgeler/dpa (Bildmontage)

Wer etwa seinen Termin für die Zweitimpfung in einem der Impfzentren ohne Absage verstreichen lässt, könne mit einer Strafzahlung von 25 bis 30 Euro belegt werden, schlug Czaja im Interview mit dem RBB vor.

Das sei teilweise auch bei niedergelassenen Ärzten gängige Praxis.

"Wir erleben leider seit einigen Wochen, dass zunehmend Menschen sich nicht abmelden, obwohl sie einen Termin in den Impfzentren haben. Das ist ziemlich unsolidarisch denen gegenüber, die schneller einen Termin haben wollen", findet der DRK-Präsident.

Inzwischen würden seinen Angaben nach fünf bis zehn Prozent der Termine nicht wahrgenommen.

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