Mutmaßlicher Serienvergewaltiger aus Berlin: Anklage erhoben!

Berlin - Berliner Serienvergewaltiger kommt vor Gericht! Wegen einer Serie von Vergewaltigungen in Berlin und dem Umland vom Sommer hat die Generalstaatsanwaltschaft Berlin Anklage gegen den 30-jährigen Serben Sinisa K. erhoben.

Oskar Vurgun (v.l.n.r.), Polizei Brandenburg, Norma Schürman, Landeskriminalamt (LKA) Berlin, Georg Bauer, Oberstaatsanwalt, und Katrin Frauenkron, Staatsanwältin, nehmen an einer Pressekonferenz in der Berliner Staatsanwaltschaft zu der Festnahme des mutmaßlichen Serienvergewaltigers teil. Gegen den 30-Jährigen wurde nun Anklage erhoben.
Oskar Vurgun (v.l.n.r.), Polizei Brandenburg, Norma Schürman, Landeskriminalamt (LKA) Berlin, Georg Bauer, Oberstaatsanwalt, und Katrin Frauenkron, Staatsanwältin, nehmen an einer Pressekonferenz in der Berliner Staatsanwaltschaft zu der Festnahme des mutmaßlichen Serienvergewaltigers teil. Gegen den 30-Jährigen wurde nun Anklage erhoben.  © Fabian Sommer/dpa

Dem Mann würden sechs vollendete Vergewaltigungen und eine versuchte Vergewaltigung sowie räuberische Erpressung und gefährliche Körperverletzung zur Last gelegt - insgesamt gehe es um sieben Taten, sagte eine Sprecherin der Generalstaatsanwaltschaft am Freitag.

Der Angeklagte soll demnach im Juni und Juli überwiegend in Waldgebieten im Berliner Südwesten Spaziergängerinnen und Radfahrerinnen angesprochen, in seine Gewalt gebracht und an unbeobachteten Orten im Wald vergewaltigt haben.

Opfer sollen mit einem Messer oder einem anderen spitzen Gegenstand bedroht und gewürgt worden sein. In einem Fall hätten Hilferufe und die Anwesenheit eines Campers verhindert, dass die Tat vollendet wurde.

Die Anklage ist vor einer Jugendkammer des Landgerichts erhoben worden. Grund dafür sei ein minderjähriger Zeuge, hieß es auf Anfrage. Der Angeschuldigte werde nach Erwachsenenstrafrecht behandelt.

Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin macht die Anklageerhebung bei Twitter publik

Die Serie von Vergewaltigungen sorgte im Sommer für große Aufmerksamkeit

Die Serie von Taten mit einem Schwerpunkt im Grunewald sorgte im Sommer in Berlin und darüber hinaus für große Aufmerksamkeit. Die Polizei startete teils aufwendige Suchaktionen mit Hubschrauber, Drohne und Hunden.

Ermittler gingen zudem mit Aufnahmen des Gesuchten von einem Bahnsteig an die Öffentlichkeit. Mehrere Stunden nach der letzten Tat am Abend des 14. Juli wurde der damals 29-Jährige in Zehlendorf gefasst. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft.

Titelfoto: Fabian Sommer/dpa

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