Nach Corona-Ausbruch: Erste Reha-Klinik wird "Corona-Krankenhaus"

Neubrandenburg - Neue Kapazitäten: In Mecklenburg-Vorpommern wird seit Mittwoch die erste Reha-Klinik zusätzlich für die Betreuung von Corona-Patienten umstrukturiert.

Mediziner und Pfleger versorgen einen an Covid-19 erkrankten Patienten. Aufgrund eines Corona-Ausbruchs wird die Bethesda-Klinik in Neubrandenburg zu einem "Corona-Krankenhaus" umfunktioniert.
Mediziner und Pfleger versorgen einen an Covid-19 erkrankten Patienten. Aufgrund eines Corona-Ausbruchs wird die Bethesda-Klinik in Neubrandenburg zu einem "Corona-Krankenhaus" umfunktioniert.  © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Dabei handelt es sich um die Fachklinik für geriatrische Rehabilitation in Neubrandenburg, auch Bethesda-Klinik genannt, die auf dem Gelände des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums zu finden ist, wie eine Klinik-Sprecherin sagte.

Dort waren am Dienstag 15 Patienten und acht Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nun soll zunächst ein Isolierbereich zur Behandlung dieser Corona-Patienten eingerichtet werden.

Kontaktpersonen seien in Quarantäne. Neue Reha-Gäste würden nicht aufgenommen. Einige Reha-Patienten seien vorzeitig nach Hause geschickt worden. Das Land hatte 2020 fünf Reha-Kliniken benannt, die im Fall fehlender Kapazitäten zu "Ersatzkrankenhäusern" umfunktioniert werden sollten.

Wegen "krankenhausnaher Strukturen" seien dies die Rehaklinik Malchower See, das Tessinum in Tessin, die Median Klinik Bad Sülze, die Medigreif Parkklinik Greifswald sowie die Bethesda-Klinik, hieß es.

Das Neubrandenburger Klinikum ist die größte Klinik an der Seenplatte und betreut bislang 60 Corona-Patienten im eigenen Haus, davon zehn auf der Intensivstation. Es hat damit eine der höchsten Auslastungen bei Corona-Patienten unter den großen Krankenhäusern im Nordosten.

Titelfoto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

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