Nach Deutschland verirrt: Geisterfahrer auf A11 gestoppt

Penkun/Stettin - Das hätte ein böses Ende nehmen können! Ein Autofahrer aus Georgien hat sich in der deutsch-polnischen Grenzregion derart verfahren, dass er als Geisterfahrer auf der Autobahn 11 Berlin-Stettin in Vorpommern gestoppt wurde.

Am Dienstagabend stoppte die Bundespolizei einen Geisterfahrer auf der A11, der sich im deutsch-polnischen Grenzgebiet verfahren hatte.
Am Dienstagabend stoppte die Bundespolizei einen Geisterfahrer auf der A11, der sich im deutsch-polnischen Grenzgebiet verfahren hatte.  © 123rf/Claudia Nass

Wie ein Polizeisprecher am Mittwoch sagte, konnten Bundespolizisten den 37-Jährigen am Dienstag an der Abfahrt Penkun von der A11 herunterholen, bevor Schlimmeres passierte.

Der Mann war bei Dunkelheit auf der Fahrbahnseite nach Prenzlau und Berlin in entgegengesetzter Richtung nach Polen unterwegs.

Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass Fahrer und Beifahrer aus Polen kamen und nur dort unterwegs sein wollten.

Sie hatten die Grenze nicht bemerkt, sich über 25 Kilometer hinweg verfahren und waren umgekehrt - auf der falschen Seite.

Da die Männer auch keine Papiere für einen Aufenthalt in Deutschland hatten, wurden sie nach Aufnahme der Personalien wieder nach Polen zurückgeschickt.

Titelfoto: 123rf/Claudia Nass

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