Nach Schüssen in die Beine: Spezialeinheit nimmt flüchtigen Neuköllner in Niedersachsen fest

Berlin - Ein 31-Jähriger ist einige Tage nach Schüssen auf einen 27 Jahre alten Mann in Berlin-Friedrichsfelde wegen versuchten Mordes verhaftet worden.

Sanitäter und Notärzte kümmerten sich um den verletzten 27-Jährigen.
Sanitäter und Notärzte kümmerten sich um den verletzten 27-Jährigen.  © Morris Pudwell

Eine Spezialeinheit habe den Tatverdächtigen in Niedersachsen gestellt, teilte die Polizei am Dienstag in Berlin mit.

Dort habe sich der Mann aus Neukölln nach der Tat versteckt. Der Hintergrund der Tat wird im persönlichen Bereich vermutet. Bezüge zur organisierten Kriminalität seien bisher nicht erkennbar.

Die Schüsse fielen am späten Abend des 19. September in der Köpitzer Straße, trafen das 27 Jahre alte Opfer in die Beine und verletzten es schwer. Das Opfer musste vor Ort von Notfallsanitätern und Notärzten erstversorgt werden. Es kam anschließend zur Weiterbehandlung in ein Krankenhaus

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Einen Zusammenhang mit einer weiteren Tat in Rummelsburg schließt die Polizei aus.

Dort war am selben Sonntagabend ein 36-Jähriger an der Skandinavischen Straße angeschossen und ebenfalls schwer verletzt worden.

Zum Ermittlungsstand in diesem Fall machten die Beamten keine Angaben.

Titelfoto: Morris Pudwell

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