Nach Überfall auf Geldtransporter bei Berliner Ikea: Polizei fasst Tatverdächtigen

Berlin - Nach dem Überfall auf einen Geldtransporter am Ikea-Möbelhaus in Berlin-Schöneberg hat die Polizei einen Tatverdächtigen gefasst.

Kriminaltechniker der Polizei stehen an einem Geldtransporter hinter der Ikea-Filiale in Schöneberg.
Kriminaltechniker der Polizei stehen an einem Geldtransporter hinter der Ikea-Filiale in Schöneberg.  © Paul Zinken/dpa

Der dringend Taverdächtige sei am Donnerstag festgenommen worden, twitterte die Staatsanwaltschaft am Abend.

Zuvor hatte die B.Z. am Donnerstagnachmittag unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft berichtet

Der Mann soll laut Staatsanwaltschaft am Freitag einem Haftrichter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden. Wie es weiter hieß, hatten Ermittler des Landeskriminalamtes am Donnerstag mehrere Orte durchsucht. Das Alter des Verdächtigen wurde bislang nicht genannt.

Rückblick: Am 15. Dezember hatten laut Polizei drei Räuber gegen 9.30 Uhr einen 55 Jahre alten Geldboten mit Schusswaffen bedroht, als er die Filiale am Sachsendamm durch einen Hintereingang verließ.

Das Trio erbeutete einen Geldkoffer. Die Männer waren in einem weißen Auto mit gestohlenen Kennzeichen geflüchtet.

Verletzt worden war niemand. Über die Höhe der Beute wurden bislang keine Angaben gemacht.

Damals war auf einem Foto der "B.Z." ein weißer Lieferwagen mit der Aufschrift "Geld- und Werttransport" vor dem Hintereingang zu sehen. Wegen des letzten Einkaufstages in Möbelhäusern vor dem harten Corona-Lockdown hatten sich die Menschen und Autos vor dem Ikea-Geschäft gestaut.

Titelfoto: Paul Zinken/dpa

Mehr zum Thema Berlin:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0