Polizei fahndet mit Phantombildern: Falsche spanische Polizisten nehmen Rentner gnadenlos aus

Neubrandenburg - Die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern fahndet per Phantombild nach Betrügern, die sich als Polizisten aus Spanien ausgeben haben sollen.

Mit diesen Phantombildern sucht die Polizei nach den Betrügern.
Mit diesen Phantombildern sucht die Polizei nach den Betrügern.  © Polizeipräsidium Neubrandenburg

Das Amtsgericht Neubrandenburg habe die Öffentlichkeitsfahndung jetzt genehmigt, teilte die Polizei am Mittwoch mit. 

Die Männer sollen einen 86-jährigen Mann in Neubrandenburg im Januar um rund 30.000 Euro Bargeld betrogen haben.

Zudem seien dem Senior Schmuckstücke im Wert von rund 10.000 Euro, wie goldene Ringe zum Teil mit Brillanten, Armreifen und Halsketten, entwendet worden. 

Diese wiesen bestimmte individuelle Merkmale auf, an denen sie erkannt werden können.

Die angeblichen Polizisten aus Spanien hatten den Angaben zufolge vorgetäuscht, mit der lokalen Kriminalpolizei zusammenzuarbeiten. 

Sie waren bei dem Mann aufgetaucht und bezogen sich auf einen früheren Fall, bei dem das Opfer schon einmal Kontakt zu spanischen Behörden hatte.

Die falschen Beamten "vernahmen" den Rentner im Januar und forderten ihn auf, ihnen Geld und Schmuck zur Prüfung mitzugeben. Das könne er sich abends bei der lokalen Polizei wieder abholen. Das tat der Mann, aber als er abends zur echten Polizei ging, flog der Betrug auf. 

Die Polizei hofft auch auf Hinweise, ob es weitere ähnlich gelagerte Fälle gegeben hat.

Titelfoto: Polizeipräsidium Neubrandenburg

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