Neues Nationalstadion: Berliner Olympiastadion als "deutsches Wembley"?

Berlin - Könnte das die Zukunft des Berliner Olympiastadions sein? Architekt Hubert Nienhoff (62) vom Büro Gerkan, Marg und Partner (gmp) hat einen Alternativplan für die alt­ehr­wür­dige Spielstätte nach einem möglichen Auszug von Hertha BSC vorgeschlagen.

Der Architekt Hubert Nienhoff (62) hat vorgeschlagen, das Berliner Olympiastadion nach dem möglichen Auszug von Hertha BSC als Nationalstadion zu nutzen.
Der Architekt Hubert Nienhoff (62) hat vorgeschlagen, das Berliner Olympiastadion nach dem möglichen Auszug von Hertha BSC als Nationalstadion zu nutzen.  © Andreas Gora/dpa

"Bevor es komplett brach liegt, warum nutzen wir es nicht endlich als Nationalstadion?", sagte der 62-Jährige dem Nachrichtenportal t-online am Samstag.

Fußball-Bundesligist Hertha BSC will bis 2025 in einem eigenen Fußballstadion spielen. Allerdings ist noch kein geeigneter Standort gefunden.

Auch Nienhoffs Kollege Hans Joachim Paap (61) fände die Nachnutzung ideal: "Deutschland hätte endlich sein 'deutsches Wembley', das sich vor Vergleichen mit dem Original nicht fürchten muss".

Zudem wäre eine Umgestaltung in ein reines Fußballstadion über die Hälfte günstiger im Vergleich zum Stadionneubau in England.

Allerdings würde der Verlust der Laufbahn keine Leichtathletikveranstaltungen mehr zulassen.

Im Olympiastadion findet jährlich das Internationale Stadionfest ISTAF statt, zudem war Berlin schon Gastgeber einer Leichtathletik-WM und -EM.

Titelfoto: Andreas Gora/dpa

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