Neugeborenes in Brandenburg gefunden: Das steckt hinter der Tat

Brandenburg/Havel - Eine Mutter soll am Montagabend in Brandenburg an der Havel ihr neugeborenes Baby bei Eiseskälte im Freien ausgesetzt und anschließend die Polizei gerufen haben.

Die Einsatzkräfte treffen am Montagabend am vermeintlichen Tatort ein.
Die Einsatzkräfte treffen am Montagabend am vermeintlichen Tatort ein.  © Cevin Dettlaff/dpa-Zentralbild/dpa

Eine Frau alarmierte gegen 20 Uhr die Einsatzkräfte und gab an, das Kind in der Nähe ihres Wohnhauses im Stadtteil Wilhelmsdorf gefunden zu haben, wie die Polizei mitteilte.

Bei der Befragung habe sie schließlich zugegeben, dass sie das Kind selbst zur Welt gebracht habe. Die Angabe, dass sie das Baby im Freien gefunden habe, nahm sie daraufhin zurück.

Das Neugeborene und die Frau, deren Alter die Polizei mit Mitte 20 angab, wurden von der Feuerwehr ins Krankenhaus gebracht. Der Gesundheitszustand des Babys sei stabil, ihm gehe es so weit gut, sagte eine Polizeisprecherin in der Nacht.

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Die Polizei habe Ermittlungen aufgenommen und die Gegend auch mit einem Fährtenhund abgesucht.

Die Polizei Brandenburg informiert bei Twitter über den Fund des neugeborenen Babys

Zu möglichen Straftatbeständen können vorerst noch keine Angaben gemacht werden, wie die Polizei mitteilte.

Update, 16.32 Uhr: Mutter setzte Kind nicht aus

"Nach bisherigem Kenntnisstand befand sich das Neugeborene jedoch zu keiner Zeit ungeschützt im Freien", hieß es nun in einer Mitteilung vom Dienstagnachmittag.

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Titelfoto: Cevin Dettlaff/dpa-Zentralbild/dpa

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