Mysteriöser Fall: Mann treibt blutend im eiskalten Wasser, dann kommt sein Schutzengel in Uniform

Berlin/Oranienburg - Rätselhafter Fall für die Oranienburger Polizei! Dramatische Szenen spielten sich am späten Montagnachmittag an der Oberhavel ab – und ein Polizist wurde in dem Moment wohl zum Lebensretter.

Ein Flatterband wird am Kanal aufgespannt.
Ein Flatterband wird am Kanal aufgespannt.  © Julian Stähle

Aus bislang ungeklärter Ursache war gegen 17 Uhr ein Mann treibend im eiskalten Wasser des Oranienburger Kanals aufgefunden worden – mit einer schwer blutenden Kopfwunde.

Ein Polizist war nach TAG24-Informationen auf dem Weg zum Dienst, sah den Verletzten und alarmierte sofort die Rettungskräfte zur Germendorfer Allee.

Die schnelle Hilfe des Beamten zusammen mit der Feuerwehr hat dem 68-Jährigen wohl das Leben gerettet. Nach der Stabilisierung kam der Oranienburger vom Rettungsdienst ins Virchow Klinikum nach Berlin.

"Wir wissen bislang nicht, ob er einen Unfall hatte oder Opfer einer Straftat geworden ist. Das werden wir jetzt ermitteln", sagte Cathleen Haase von der Oranienburger Polizei der "Märkischen Allgemeinen Zeitung".

Die Straße war in dem Bereich in der Nähe der Polizeiwache kurzzeitig abgesperrt.

Die Straße war in dem Bereich in der Nähe der Polizeiwache kurzzeitig abgesperrt.   
Die Straße war in dem Bereich in der Nähe der Polizeiwache kurzzeitig abgesperrt.  © Julian Stähle

Die Ermittlungen der Polizei zu den Hintergründen laufen.

Update, 31. März, 16 Uhr:

Wie die POlizei am Dienstand mitteilte, stand der 68-Jährige  "offenbar auf einer Art Erhöhung im Wasser und hielt sich mit leichten Schwimmbewegungen mit dem Kopf über Wasser."

Als die Polizisten ihn ansprachen, reagierte er nicht. "Eine hinzugeworfene Rettungsleine nahm er nicht in Anspruch", heißt es weiter in der Mitteilung.

Weitere Angaben zu den Hintergründen machte die Polizei zunächst nicht.

Titelfoto: Julian Stähle

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