Berlin kehrt nach den Ferien in den Präsenzunterricht zurück

Berlin - In Berlin sollen die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen nach den Sommerferien wieder komplett in den Schulen unterrichtet werden. Es gilt anders als bisher Präsenzpflicht.

Für die letzten zwei Wochen vor den Sommerferien gab es in der Hauptstadt noch einmal Präsenzunterricht mit allen Schülerinnen und Schülern. Das bleibt auch nach den Ferien so.
Für die letzten zwei Wochen vor den Sommerferien gab es in der Hauptstadt noch einmal Präsenzunterricht mit allen Schülerinnen und Schülern. Das bleibt auch nach den Ferien so.  © Christoph Soeder/dpa

Voraussetzung sind aber entsprechend niedrige Infektionszahlen. Das teilte die Senatsverwaltung für Bildung nach der Sitzung des Senats mit, bei der Bildungssenatorin Sandra Scheeres (51, SPD) ihren Bericht zur "Schulorganisation in und nach den Sommerferien und zur Ausstattung der Schulen" vorgestellt hat.

Zur Kontrolle des Infektionsgeschehens an den Schulen sollen sich die Lehrkräfte schon während der Präsenztage vor Schuljahresbeginn auf Corona testen. Schnelltests für Schülerinnen und Schüler sind in der ersten Schulwoche dreimal, danach zweimal pro Woche vorgesehen.

Außerdem gilt in den ersten zwei Schulwochen eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung in geschlossenen Räumen. Danach soll die Maskenpflicht wegfallen, wenn die Infektionszahlen dem nicht entgegenstehen.

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Bisher seien in Berlin mehr als eine Millionen FFP2-Masken und zehn Millionen medizinische Masken an die Schulen gegangen. Weitere Masken sollen der Bildungsverwaltung zufolge in der letzten Ferienwoche an große Schulstandorte und Verteilerstellen geliefert werden.

Geplant ist, 560.000 FFP2-Masken für das Personal an Schulen und 1,4 Millionen medizinische Masken unter anderem für Schülerinnen und Schüler und das Personal der Schulen sowie an Kinderbetreuungseinrichtungen zu beschaffen. Für Grundschüler der ersten und zweite Klasse sollen 315.000 altersgemäße Kinder-OP-Masken hinzukommen.

Senat stellt 15 Millionen Euro für Luftreinigungsgeräte bereit

Lüften bleibt der Bildungsverwaltung zufolge das Mittel der Wahl, um Aerosole in den Unterrichtsräumen zu verringern. Luftreinigungsgeräte sollen nur als flankierende Maßnahme eingesetzt werden. Für die Beschaffung habe der Senat insgesamt 15 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In zwei Auslieferungsschritten seien 4224 Geräte an die Schulen gegangen.

Im dritten Schritt sind den Angaben zufolge 3523 Geräte angeschafft worden, von denen 2734 an die Berliner Schulen angekommen sind. Derzeit laufe die Auslieferung der weiteren Geräte.

Titelfoto: Christoph Soeder/dpa

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