Berliner Senat schmiedet härtere Pläne zur Bekämpfung der Corona-Pandemie

Berlin - Der Berliner Senat berät am Dienstag (Pk 13 Uhr) über weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Denkbar ist zum Beispiel eine erneute Ausweitung der sogenannten 2G-Regel.

Berlins Regierender Bürgermeister, Michael Müller (56) und der Rest des Berliner Senats zerbrechen sich den Kopf über weitere Corona-Maßnahmen.
Berlins Regierender Bürgermeister, Michael Müller (56) und der Rest des Berliner Senats zerbrechen sich den Kopf über weitere Corona-Maßnahmen.  © Wolfgang Kumm/dpa

Seit Montag vergangener Woche gilt berlinweit, dass nur noch Geimpfte und Genesene (2G), aber nicht Getestete (3G), Zutritt zu Restaurants, Kinos, Theatern oder Museen haben. Die Regelung gilt unter anderem auch für Schwimmbäder und Sporthallen, Friseur- und Kosmetiksalons, Fitness- und Tanzstudios.

Der Senat will diskutieren, ob das künftig außerdem für den Einzelhandel gelten soll und mit welchen Ausnahmen - etwa für den Einkauf von Lebensmitteln.

Außerdem steht die Umsetzung des Beschlusses der Bund-Länder-Runde zur 2G-plus-Regelung vom vergangenen Freitag auf der Tagesordnung. Danach sollen ab einer Hospitalisierungsinzidenz von sechs auch für Geimpfte und Genesene zusätzlich Testnachweise oder andere Maßnahmen verpflichtend sein (2G plus).

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Nach dem offiziellen Lagebericht des Senats von Montag lag der Wert in Berlin bei 3,4.

Er gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner nach einer Corona-Infektion innerhalb von einer Woche ins Krankenhaus eingewiesen wurden.

Auch die Beschränkungen für Großveranstaltungen könnten zurückkehren

Der Berliner Senat denkt auch über Änderungen bei größeren Veranstaltungen nach.
Der Berliner Senat denkt auch über Änderungen bei größeren Veranstaltungen nach.  © Wolfgang Kumm/dpa

Ebenfalls diskutieren will der Senat über die Frage, ob bei Großveranstaltungen über die 2G-Regel hinaus weitere Einschränkungen nötig sind. Das könnte etwa eine Begrenzung der Auslastung sein.

Bei den zu beratenden Themen ist nicht sicher, ob am Dienstag bereits Beschlüsse gefasst werden, dies ist aber durchaus denkbar.

Titelfoto: Wolfgang Kumm/dpa (Bildmontage)

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