Extinction Rebellion: Am Ende der Aktionswoche "sterben" Umweltaktivisten

Berlin – Mit bunten Kostümen und Rücksicht auf die Corona-Abstandsregeln haben die Umweltaktivisten von Extinction Rebellion ihre bundesweite Aktionswoche in Berlin beendet. 

Umweltaktivisten protestierten in Berlin.
Umweltaktivisten protestierten in Berlin.  © Christoph Soeder/dpa

Bei dem Protestzug am Sonntagnachmittag, der am Hermannplatz in Neukölln begann, forderte etwa ein Aktivist in einem Astronautenkostüm eine klimaneutrale Bundesrepublik schon im Jahr 2025. 

Andere Demonstranten tanzten gegen das Artensterben.

Wenig später stellten sich die Aktivisten bei einem sogenannten "Die-in" tot und legten sich auf die Straße, um auf die existenzielle Bedrohung durch die Klimakrise aufmerksam zu machen.

Bereits am Samstag hatte Extinction Rebellion auf Fahrrädern und auf dem Wasser demonstriert

Auf einem der Boote auf der Spree am Treptower Park war in Anlehnung an die Rettungspakete der Bundesregierung die Forderung "Bail out the planet!" ("Rettet den Planeten") zu lesen. An der Oberbaumbrücke trafen sich Rad- und Bootsfahrer. 

"Schluss mit Klimaschmutzlobby"

Manche Aktivisten tanzten.
Manche Aktivisten tanzten.  © Christoph Soeder/dpa

Die Aktivisten sehen den "Restart unserer Gesellschaft nach der Corona-Krise" als Chance für einen Kurswechsel.

Auch unter der Woche hatten die Umweltaktivisten schon für Aufmerksamkeit gesorgt, als sie am Donnerstag vor der CDU-Parteizentrale in Berlin gegen die Klimapolitik der Partei demonstrierten. 

Einige Aktivisten blockierten zeitweise den Eingang, in dem sie sich vor die Türen setzten und je eine Hand mit Aufklebern am Türrahmen festklebten.

Bei Twitter forderte Extinction Rebellion: "Schluss mit Klimaschmutzlobby & Klüngelei! Wir brauchen eine Politik, die in der Lage ist, effektive Klimapolitik im Interesse der Menschen zu machen!"

Titelfoto: Christoph Soeder/dpa

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