Flüchtlinge, Lernrückstände und Müll: Senat bespricht heikle Themen

Berlin - Das Land Berlin kämpft in Zeiten der Corona-Pandemie mit diversen Herausforderungen. Um zu besprechen, wie gut das Land bisher damit umgeht, trifft sich am Dienstag der Senat.

Elke Breitenbach (60, Linke) kümmert sich unter anderem um die Flüchtlingsunterkünfte.
Elke Breitenbach (60, Linke) kümmert sich unter anderem um die Flüchtlingsunterkünfte.  © Annette Riedl/dpa

Von den in Berlin geplanten modularen Unterkünften für Migranten ist bisher weniger als die Hälfte gebaut worden. Der Senat hatte 2016 und 2018 beschlossen, 53 dieser abgekürzt MUF genannten Gebäude aus vorproduzierten Betonmodulen zu errichten.

Bislang sind nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur 23 davon fertiggestellt worden, sieben sind derzeit im Bau, 18 in Planung.

Sozialsenatorin Elke Breitenbach (60, Linke) stellt am Dienstag bei der letzten Sitzung des Senats vor der Abgeordnetenhauswahl am Sonntag (10 Uhr) den aktuellen Stand vor.

Berlin: Heftiger Kreuzungs-Crash mit möglicher Clan-Beteiligung in Berlin-Spandau
Berlin Heftiger Kreuzungs-Crash mit möglicher Clan-Beteiligung in Berlin-Spandau

Die Corona-Pandemie ist für Berlins Schülerinnen und Schüler in vieler Hinsicht belastend gewesen. Aber sie hat manche mehr getroffen als andere.

Der Senat bemüht sich, gerade solchen Schülern zu helfen, etwa mit Angeboten, Lernrückstände aufzuholen. Bildungssenatorin Sandra Scheeres (51, SPD) erläutert dem Senat Details in ihrem "Bericht zur Chancengleichheit an Schulen in Zeiten von Corona".

Ebenfalls auf der Tagesordnung steht das Thema Sauberkeit in Berlin. Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (43, Grüne) informiert die Senatsmitglieder darüber, wie es mit den Bemühungen gegen die Vermüllung öffentlicher Plätze und Parks, mit Abfallvermeidung und Recycling trotz der Corona-Pandemie zuletzt vorangegangen ist.

Welches Senatsmitglied in die Pressekonferenz nach der Sitzung kommt, steht nach Angaben einer Senatssprecherin noch nicht fest.

Titelfoto: Annette Riedl/dpa

Mehr zum Thema Berlin Politik: