Härtere Corona-Maßnahme steht bevor: 3G in Bussen und Bahnen!

Berlin - In Busse und Bahnen dürfen voraussichtlich in Kürze auch in Berlin und Brandenburg nur noch Menschen steigen, die gegen das Coronavirus geimpft, darauf getestet oder von einer Erkrankung genesen sind (3G).

Wer nicht geimpft oder genesen ist, braucht demnächst einen negativen Testnachweis, wenn er mit den "Öffis" fahren will. (Symbolbild)
Wer nicht geimpft oder genesen ist, braucht demnächst einen negativen Testnachweis, wenn er mit den "Öffis" fahren will. (Symbolbild)  © Jörg Carstensen/dpa

Wann die Regel greift, steht aber noch nicht fest. Die Bundesregierung rechnet mit Mittwoch kommender Woche. "Aktuell sind noch einige Fragen offen", teilte der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg am Freitag mit.

"Dennoch bereiten wir uns mit den Verkehrsunternehmen bereits vor und wir bitten auch die Fahrgäste, sich bereits jetzt auf die neuen Regelungen einzustellen und künftig 3G sowie die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen zu beachten."

Nach dem Bundestag hatte am Freitag auch der Bundesrat für Änderungen am Infektionsschutzgesetz gestimmt, wie sie SPD, Grüne und FDP vorgeschlagen hatten. Damit kann 3G am Arbeitsplatz, aber auch in Bussen und Zügen vorgeschrieben werden.

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"Sofern Fahrgäste nicht geimpft oder genesen sind, müssen sie bei der Nutzung eines Verkehrsmittels einen Nachweis über einen negativen Corona-Schnelltest mit sich führen", hieß es beim Verkehrsverbund.

"Bei Fahrtantritt darf die Testabnahme nicht länger als 24 Stunden zurückliegen." Kontrollen seien voraussichtlich nur stichprobenartig umsetzbar.

Der Verbund betonte, das Maskentragen und ständiges Lüften der Fahrzeuge führten zu einem geringen Ansteckungsrisiko im Nahverkehr.

Titelfoto: Jörg Carstensen/dpa

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