Aktivisten erklimmen Molecule Man und hinterlassen Botschaft

Berlin - Mehrere Linksaktivisten haben dem 30 Meter hohen Molecule Man in Berlin am Montagabend eine Regenbogenmaske und eine Hose angezogen.

Mehrere Personen sind am Montagabend den Molecule Man hochgeklettert.
Mehrere Personen sind am Montagabend den Molecule Man hochgeklettert.  © Morris Pudwell

Außerdem wurde ein Transparent mit der Aufschrift "L34 stays. Wohnraum ist keine Ware", befestigt.

Es handelt sich demnach um eine Protestaktion gegen die Räumung des linken Wohnprojekts Liebig 34.

Anfang Juni hatte das Gericht entschieden, dass die Bewohnerinnen das Haus in der Liebigstraße 34 in Friedrichshain verlassen sollen. 

Nach langem Rechtsstreit wurde damit der Räumungsklage des Hauseigentümers gegen einen Bewohner-Verein statt gegeben. Der Verein, der sich als "anarcha-queer-feministischen Hausprojekt Liebig 34" bezeichnet, soll auch knapp 20.000 Euro an den Eigentümer zahlen.

Es handelt sich um eine Protestaktion gegen die Räumung des linken Wohnprojekts Liebig 34.
Es handelt sich um eine Protestaktion gegen die Räumung des linken Wohnprojekts Liebig 34.  © Morris Pudwell

Zuletzt wurden nach Angaben von Vereins-Anwalt Moritz Heusinger keine Nutzungsentgelte gezahlt.

Das Haus gilt als eines der letzten Symbole der linksradikalen Szene in der Stadt. 2018 endete in der "Liebig 34" ein Gewerbemietvertrag, den der Verein mit dem Hausbesitzer abgeschlossen hatte.

Titelfoto: Morris Pudwell

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