Landeswahlleitung will nach Berliner Chaos-Wahl Einspruch einlegen

Berlin - Die Landeswahlleitung will beim Berliner Verfassungsgerichtshof Einspruch gegen Ergebnisse der Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin am 26. September einlegen.

Die Berliner Landeswahlleiterin stellte in 207 von über 2200 Wahllokalen Unregelmäßigkeiten fest.
Die Berliner Landeswahlleiterin stellte in 207 von über 2200 Wahllokalen Unregelmäßigkeiten fest.  © Christoph Soeder/dpa

In zwei Wahlkreisen habe es Wahlrechtsverstöße gegeben, die Auswirkungen auf die Mandatsverteilung haben könnten, sagte Landeswahlleiterin Petra Michaelis am Donnerstag bei einer Sitzung des Landeswahlausschusses.

Insgesamt ist es in 207 von 2257 Wahllokalen zu Unregelmäßigkeiten gekommen. "Das ist eine Zahl, die uns alle erschrecken muss und auch ärgern muss", sagte Michaelis.


Andererseits könne sie feststellen, dass die Wahl in über 2000 Wahllokalen problemlos abgelaufen sei.

Titelfoto: Christoph Soeder/dpa

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