Trotz positiver Tendenz: Müller verteidigt Lockdown-Verlängerung

Berlin - Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (56, SPD) hat die vom Senat beschlossene Verlängerung des Lockdowns bis Mitte Februar als richtig und sachgerecht verteidigt.

Michael Müller (SPD), Regierender Bürgermeister, spricht bei einer Pressekonferenz nach einer Senatssitzung.
Michael Müller (SPD), Regierender Bürgermeister, spricht bei einer Pressekonferenz nach einer Senatssitzung.  © Jörg Carstensen/dpa

Zwar gingen die Corona-Infektionszahlen in Berlin erfreulicherweise zurück, und auch auf den Intensivstationen sei eine leichte Entlastung zu spüren.

Aber es gebe eine neue Corona-Bedrohung durch Mutationen des Virus, sagte der SPD-Politiker am Mittwoch nach der Senatssitzung. "Und das muss man ernst nehmen." Eine neue Variante, die deutlich ansteckender sein soll, sei in Berlin bereits angekommen.

Noch könne nach Auskunft von Wissenschaftlern verhindert werden, dass die Situation eskaliere wie in anderen Staaten, so Müller. "Wenn wir uns rechtzeitig darauf vorbereiten, haben wir alle Chancen, mit unseren bisherigen Maßnahmen und den neuen Maßnahmen die Situation unter Kontrolle zu halten."

Die seit Wochen getroffenen Maßnahmen seien einschneidend, räumte der Regierungschef ein. "Man kann dankbar sein, dass so viele diesen Weg, der ja auch ermüdend und belastend ist, so lange solidarisch mittragen."

Aber das alles sei nicht vergeblich: Mit jedem einzelnen Tag, an dem es gelinge, die Infektionszahl zu senken, würden Leben gerettet.

Titelfoto: Jörg Carstensen/dpa

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