So will die Berliner SPD die neue Regierung der Hauptstadt bilden

Berlin - Die Berliner SPD-Spitze hält sich weiter offen, mit wem sie eine neue Landesregierung bilden will.

Spitzenkandidatin Franziska Giffey (43, links) und Co-Parteichef Raed Saleh (44) müssen sich jetzt Gedanken machen, mit wem die SPD in Berlin regieren will.
Spitzenkandidatin Franziska Giffey (43, links) und Co-Parteichef Raed Saleh (44) müssen sich jetzt Gedanken machen, mit wem die SPD in Berlin regieren will.  © Christophe Gateau/dpa

Ende der Woche soll es erste Gespräche geben.

"Wir fangen am Freitag mit den Grünen an. Und dann mit den Linken. Also mit den bisherigen Koalitionspartnern", sagte Co-Parteichef Raed Saleh (44) am Dienstag im rbb-Inforadio.

Dann sollen FDP und CDU folgen. "Es ist eine Frage des Respekts, dass wir mit allen demokratischen Parteien reden."

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"Wir werden abwarten, was die Gespräche ergeben", sagte Saleh. Er halte nichts von Farbenspielen. "Sondern es geht um Inhalte."

"Und ich sage ganz deutlich: Wir haben in den letzten Jahren gute Politik gemacht. Wir haben jetzt aber Sondierungen für die neue Legislatur. Und da werden wir schauen, wie die Gespräche laufen."

Die Menschen in Berlin hatten am Sonntag ein neues Landesparlament gewählt. Die SPD gewann mit Spitzenkandidatin Franziska Giffey (43).

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Offen ist dagegen, welche Regierung die Hauptstadt bekommt. Das vorläufige amtliche Endergebnis lässt mehrere Möglichkeiten zu, eine ist die Fortsetzung der bisherigen Koalition aus SPD, Linken und Grünen.

Aber auch andere Dreierbündnisse etwa aus SPD, CDU und FDP sind denkbar.

Laut einem rbb-Bericht werden in einigen Berliner SPD-Kreisverbänden Forderungen laut, die bisherige Koalition fortzusetzen. Darauf angesprochen, sagte Saleh: Dass Kreise redeten, sei normal und gehöre in einer lebendigen Partei dazu. Er glaube, es hätten sich jetzt zwei oder drei Kreise positioniert.

"Wichtig ist, dass man am Ende gemeinsam einen Vorschlag unterbreitet."

Titelfoto: Christophe Gateau/dpa

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