"Verlorene Generation"? Hunderte Studenten warnen vor drohender Bildungskatastrophe

Berlin – Einige hundert Studenten haben am Samstag in Berlin für mehr staatliche Hilfe in der Corona-Krise demonstriert. 

Eine Studentin trägt ein Schild, auf dem "no students – no future" steht.
Eine Studentin trägt ein Schild, auf dem "no students – no future" steht.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

Viele hätten ihre Jobs verloren und müssten ihr Studium abbrechen, es drohe ein Bildungskatastrophe, hieß es. 

Vom Hauptbahnhof zogen die Demonstranten unter anderem am Bundesbildungsministerium vorbei.

"Es darf keine verlorene Studierenden-Generation geben", warnte die Parteivorsitzende der Linken, Katja Kipping (42). Sie sagte, 40 Prozent der Studierenden hätten in der Krise ihren Job verloren. 

Die bisher angebotene Hilfe der Regierung reiche nicht aus.

Zuschuss in Milliardenhöhe gefordert

Die Demonstranten forderten einen Zuschuss in Höhe von mindestens einer Milliarde Euro.

Der Bund stellt für die Nothilfe bisher 100 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Veranstalter sprachen von rund 500 Teilnehmern, die dem Dauerregen trotzten. Angemeldet war die Demonstration für 1.500 Studenten.

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

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