Trotz 2G-plus: Corona-Verdacht bei Berliner Koalitionsverhandlungen

Berlin - Bei den Koalitionsverhandlungen zwischen SPD, Grünen und Linken in Berlin gibt es einen Corona-Verdachtsfall.

Die Testergebnisse aller Teilnehmer der Koalitionsverhandlungen werden entscheiden, wie es nun weitergeht.
Die Testergebnisse aller Teilnehmer der Koalitionsverhandlungen werden entscheiden, wie es nun weitergeht.  © Annette Riedl/dpa

Bei einem Mitarbeiter, der zuletzt am Mittwoch anwesend war, sei ein Schnelltest positiv ausgefallen, teilte die Verhandlungsgruppe am Donnerstag mit.

Die Leitung der Koalitionsverhandlungen sei am Donnerstag um 12.45 Uhr darüber informiert worden.

Daraufhin seien umgehende PCR-Tests sowohl bei dem fraglichen Mitarbeiter als auch bei allen anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Gespräche veranlasst worden.

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Sobald die Ergebnisse vorliegen, werde man über das weitere Vorgehen informieren, hieß es.

Die Koalitionsverhandlungen zwischen SPD, Grünen und Linken hatten am 22. Oktober begonnen und sollen noch in dieser Woche abgeschlossen werden.

Sie finden nach Angaben der Parteien unter 2G-plus-Regeln statt: Alle Beteiligten sind also gegen Corona geimpft oder genesen und testen sich zusätzlich jeden Tag.

Die Nachweise seien täglich kontrolliert worden, hieß es.

Titelfoto: Annette Riedl/dpa

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