Wo sollen Ukraine-Flüchtlinge dauerhaft unterkommen? Berliner Senat sucht Lösung

Berlin - Der Berliner Senat berät am heutigen Dienstag unter anderem über die Situation der Geflüchteten aus der Ukraine in der Hauptstadt.

Viele Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine fragen zunehmend nach anderen Unterkünften, weil die zunächst gefundene private Unterbringung nur eine Übergangslösung war.
Viele Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine fragen zunehmend nach anderen Unterkünften, weil die zunächst gefundene private Unterbringung nur eine Übergangslösung war.  © Carsten Koall/dpa

Seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine hat Berlin Zehntausende Menschen von dort aufgenommen. Viele davon kamen zunächst zeitweise privat unter.

Nach Angaben aus dem Senat fragen viele dieser Menschen nun aber zunehmend nach anderen Unterkünften, weil die zunächst gefundene private Unterbringung nur eine Übergangslösung war. Darüber will der Senat ebenso sprechen wie über den weiteren Betrieb des Ankunftszentrums Tegel.

Thema im Senat wird auch die Gasversorgung sein. Ausbleibende Lieferungen aus Russland haben bereits zu einer Verknappung dieser wichtigen Energiequelle in Deutschland geführt, und womöglich droht noch Schlimmeres: In ein paar Tagen starten an der Pipeline Nord Stream 1 die jährlichen Wartungsarbeiten.

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In der Regel fließt dann für zehn Tage kein Gas. Die Befürchtung ist nun, dass Russland diesmal den Gashahn danach nicht wieder aufdreht.

In der Folge könnten die ohnehin bereits stark gestiegenen Gaspreise weiter in die Höhe schnellen - mit fatalen Folgen für Wirtschaft und Verbraucher.

Titelfoto: Carsten Koall/dpa

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