Politischer Paukenschlag in Berlin: SPD-Chef Saleh verzichtet auf Sitz im Senat

Berlin - Überraschende Entscheidung: Berlins SPD-Fraktions- und Landesvorsitzender Raed Saleh (44) will nicht Mitglied des geplanten rot-grün-roten Senats werden.

SPD-Chef Raed Saleh (44) freut sich, "die Arbeit der Regierung als Fraktionsvorsitzender zu unterstützen" und wird kein Senatsmitglied.
SPD-Chef Raed Saleh (44) freut sich, "die Arbeit der Regierung als Fraktionsvorsitzender zu unterstützen" und wird kein Senatsmitglied.  © Jörg Carstensen/dpa

"Ich bin dankbar, meiner Partei und der Stadt Berlin als Landes- und Fraktionsvorsitzender der Berliner SPD zu dienen", sagte er am Samstag der Deutschen Presse-Agentur.

"Ich bin Vollblutparlamentarier und freue mich, die Arbeit der Regierung als Fraktionsvorsitzender zu unterstützen."

Die Berliner SPD will am Sonntag bei einem Landesparteitag über die Annahme des Koalitionsvertrages abstimmen.

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Er soll die Grundlage für fünf weitere Jahre Zusammenarbeit in dem geplanten Regierungsbündnis sein.

SPD, Grüne und Linke regieren in Berlin bereits seit 2016 zusammen.

Titelfoto: Jörg Carstensen/dpa

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