Polizei Berlin zieht gleich zwei mutmaßliche Kokstaxis aus dem Verkehr

Berlin - Gleich zwei mutmaßliche "Kokstaxis" sind bei Polizeikontrollen am Freitag in Berlin-Neukölln und Kreuzberg gestoppt worden.

Bei Kontrollen in Neukölln und Kreuzberg sind der Polizei Berlin am Freitag gleich zwei mutmaßliche Kokstaxis ins Netz gegangen. (Symbolfoto)
Bei Kontrollen in Neukölln und Kreuzberg sind der Polizei Berlin am Freitag gleich zwei mutmaßliche Kokstaxis ins Netz gegangen. (Symbolfoto)  © 123rf/thomas fehr

Zivilbeamte überprüften am Nachmittag gegen 16.30 Uhr zunächst einen Wagen in der Sonnenallee, wie die Polizei Berlin mitteilte. Dabei sei den Sicherheitskräften aufgefallen, dass ein 23-jähriger Beifahrer etwas aus dem Innenraum in seiner Kleidung versteckte.

Bei seiner Durchsuchung fanden sie demnach über 25 Laborgefäße mit weißem Pulver sowie eine Apothekenflasche mit einem Schmerzmittel, das wie Rauschgift wirken soll.

Die Beamten entdeckten auch eine mittlere dreistellige Geldsumme in Händlerstückelung und ein Handy. Eine Durchsuchung der Wohnung des mutmaßlichen Drogendealers führte zum Auffinden weiterer Beweismittel.

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Später am Abend stoppte die Polizei gegen 19 Uhr ein weiteres Auto am Tempelhofer Ufer in Kreuzberg.

In der Kleidung des 19-jährigen Fahrers fanden die Beamten erneut 30 Laborgefäße mit mutmaßlichem Rauschgift.

Eine Durchsuchung seiner Wohnung habe aber keine zusätzlichen Erkenntnisse gebracht, hieß es. Das Auto und die mutmaßlichen Drogen wurden beschlagnahmt.

Titelfoto: 123rf/thomas fehr

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