Polizei löst nächste Corona-Party in Berliner Park auf

Berlin - Wird der James-Simon-Park am Hackeschen Markt in Berlin-Mitte zum neuen Party-Hotspot? Am Freitagabend hatten sich bis zu 600 Personen versammelt, am Samstagabend waren es dann nach TAG24-Informationen über 800.  

Bis zu 800 Jugendliche hatten sich im James-Simon-Park versammelt.
Bis zu 800 Jugendliche hatten sich im James-Simon-Park versammelt.  © Morris Pudwell

Von Abständen war auch diesmal nicht zu sehen. Erneut musste die Polizei einschreiten. Erneut gab dutzende Pöbeleien in Richtung der Beamten, aber auch Festnahmen.

Gegen Mitternacht hatte die Polizei genug und räumte den Bereich am Ufer der Spree. Die Jugendlichen mussten daraufhin den Park verlassen. Zurück blieb eine große Menge an Müll und leerer Flaschen.

Bereits am Abend zuvor musste die Polizei einschreiten. Partyteilnehmer hätten gegrölt und sich nicht an die Mindestabstände wegen der Pandemie gehalten, hieß es in einer Polizeimitteilung.  

Einsatzkräfte hätten Anwesende teilweise abdrängen, wegschubsen und festnehmen müssen, teilte die Polizei weiter mit. Beamte seien mit Flaschen attackiert worden. Ein Polizist sei verletzt und ambulant behandelt worden.

Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort.
Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort.  © Morris Pudwell

"Im James-Simon-Park meinten mal wieder Hunderte, sie müssten auf Infektionsschutzmaßnahmen pfeifen und die mit Flaschen angreifen, die gesetzlich dazu verpflichtet sind, dagegen vorzugehen - Werten wir das jetzt als wöchentliche Normalität oder kommt da mal was?", zeigte sich der Sprecher der Berliner Polizeigewerkschaft, Benjamin Jendro, empört auf Twitter. 

Update, 11.30 Uhr: 500 bis 700 Teilnehmer bei Corona-Party

Einsatzkräfte hätten dort bei einer Ansammlung von 500 bis 700 Menschen Verstöße gegen die Corona-Regeln sowie laute Musik und Geschrei beanstandet und die Feiernden nach Hause geschickt, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Die Leute seien der Aufforderung zum Verlassen des Parks friedlich nachgekommen.

Titelfoto: Morris Pudwell

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