Polizist will mutmaßlichen Dealer an der Flucht hindern: Krankenhaus-OP!

Berlin -  Ein Polizist ist bei einem nächtlichen Einsatz in Berlin-Neukölln schwer verletzt worden.

Der mutmaßliche Drogendealer sitzt umgeben von Polizisten auf dem Boden.
Der mutmaßliche Drogendealer sitzt umgeben von Polizisten auf dem Boden.  © Morris Pudwell

Als der Polizeiobermeister einen mutmaßlichen Drogenhändler an der Flucht hindern wollte und dieser sich losriss, erlitt er eine Schulterfraktur, wie ein Polizeisprecher am Freitag sagte. 

Der Verletzte sollte im Krankenhaus operiert werden.

Laut einer Mitteilung hatte die Polizei drei Männer in einem Hinterhof eines Mehrfamilienhauses an der Elbestraße in der Nacht zum Freitag überprüfen wollen. 

Von ihnen sei starker Cannabisgeruch ausgegangen. 

Dabei rannte demnach einer von ihnen unvermittelt los. Der 23-Jährige sei dem Polizeiobermeister zunächst entwischt, aber wenig später von einem anderen Polizisten gefesselt worden. 

Dabei sei dieser Polizist leicht verletzt worden, habe aber seinen Dienst fortsetzen können.

In der Bekleidung des Verdächtigen wurden laut Polizei Drogen gefunden. Die beiden anderen Verdächtigen im Alter von 22 und 24 Jahren seien ebenfalls gestellt worden. Alle Drei seien nach Feststellung ihrer Identität entlassen worden.

Es werde wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und des Verdachts des unerlaubten Handels mit Cannabis ermittelt.

Titelfoto: Morris Pudwell

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