Pro-Palästina-Demo in Neukölln: Steine und Flaschen gegen Polizisten geschleudert

Berlin - Nach einer Solidaritätskundgebung in Berlin-Neukölln für die palästinensische Bevölkerung ermittelt die Polizei gegen zehn Personen.

Hunderte Demonstranten versammelten sich am Sonntag auf dem Hermannplatz in Berlin-Neukölln.
Hunderte Demonstranten versammelten sich am Sonntag auf dem Hermannplatz in Berlin-Neukölln.  © TAG24/privat (Bildmontage)

Ihnen werde schwerer Landfriedensbruch, Widerstand und Angriff gegen Vollstreckungsbeamte vorgeworfen, teilte die Polizei am Montag mit. Die Verdächtigen waren vorübergehend festgenommen worden.

Aus einer bis zu 100 Personen starken Gruppe waren demnach am Sonntagabend Einsatzkräfte in der Sonnenallee von beiden Gehwegseiten aus attackiert worden.

Laut Polizei flogen Flaschen und Steine. Polizisten mussten Müllcontainer, Holzpaletten und Elektro-Scooter von der Fahrbahn räumen, die Demonstranten dort hingezerrt hatten. Bei dem Einsatz wurden 16 Polizistinnen und Polizisten verletzt.

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Nach dem vorzeitigen Ende der Demonstration am Hermannplatz mit etwa 900 Teilnehmern habe die Polizei die Menschen wiederholt dazu aufgefordert, den Platz zu verlassen, hieß es.

Dort hätten zuvor Hunderte Jugendliche und junge Erwachsene dicht gedrängt gestanden, Ansprachen der Polizei hätten keine Wirkung gezeigt. Eine große Gruppe sei dann zum U-Bahnhof Hermannplatz geleitet worden. Dort sei es zu ersten Angriffen auf Polizisten gekommen, die sich dann in der Sonnenallee fortsetzten.

Die Polizei habe Reizgas eingesetzt und Zwang angewendet, hieß es.

Titelfoto: TAG24/privat (Bildmontage)

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