Weil sie als Frau arbeitete? 58-Jährige in den Hals gestochen

Berlin - Entsetzliche Tat in Berliner Grünanlage: Ein 29-jähriger Mann hat am Samstagmittag in Berlin-Wilmersdorf zwei Menschen niedergestochen und schwer verletzt.

Am Samstagnachmittag hat ein 29-Jähriger in einer Grünanlage in Berlin-Wilmersdorf zwei Menschen niedergestochen und schwer verletzt. (Symbolfoto)
Am Samstagnachmittag hat ein 29-Jähriger in einer Grünanlage in Berlin-Wilmersdorf zwei Menschen niedergestochen und schwer verletzt. (Symbolfoto)  © 123rf/thomas fehr

Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, soll der Afghane gegen 13.30 Uhr eine 58-Jährige zunächst angesprochen haben, die in einer Grünanlage in der Prinzregentenstraße/ Ecke Güntzelstraße als Landschaftsgärtnerin ihre Arbeit verrichtete.

Demnach habe er sich vermutlich daran gestört, dass sie als Frau der Arbeit nachging. Anschließend habe er ihr ohne Vorwarnung mehrfach gezielt in den Hals gestochen und sie dadurch lebensgefährlich verletzt.

Wie die Polizei weiter berichtete, wurde ein 66-Jähriger, der der Schwerverletzten zu Hilfe eilte, von dem Angreifer ebenfalls durch Stiche in den Hals schwer verletzt. Beide Opfer mussten umgehend in einem Krankenhaus operiert werden.

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Der 29-Jährige konnte von eintreffenden Polizeibeamten noch am Tatort festgenommen werden.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand leidet der Tatverdächtige unter einer psychischen Erkrankung. Allerdings überprüfen die Beamten auch ein islamistisch motiviertes Motiv im Zusammenhang mit der Messerattacke.

Der Beschuldigte soll noch am Sonntag einem Haftrichter zum Erlass eines Unterbringungsbeschlusses vorgeführt werden. Die Ermittlungen dauerten an.

Titelfoto: 123rf/thomas fehr

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