Rapper Bushido feiert Erfolg vor Gericht: Arafat Abou-Chaker muss Schlappe einstecken

Berlin - Parallel zum Strafprozess gegen Clanchef Arafat Abou-Chaker (44) in Berlin hat der Rapper Bushido (42) einen Zivilprozess um eine gemeinsame Immobiliengesellschaft gegen seinen Kontrahenten gewonnen

Rapper Bushido (42) gewinnt einen Zivilprozess um Grundstücke bei Berlin. (Archivbild)
Rapper Bushido (42) gewinnt einen Zivilprozess um Grundstücke bei Berlin. (Archivbild)  © Bernd von Jutrczenka/dpa

Dabei ging es um ein Grundstück in Rüdersdorf bei Berlin mit vielen Immobilien, berichtete Gerichtssprecher Jasper Schüler-Dahlke am Montag.

Bushido habe für das Immobiliengeschäft ursprünglich mit dem Clanchef eine Gesellschaft gegründet, berichtete der Sprecher. 

Nachdem es zum Zerwürfnis zwischen den beiden gekommen sei, habe Bushido die Gesellschaft aufgelöst und in dem Zivilprozess beantragt, als alleiniger Besitzer im Grundbuch eingetragen zu werden.

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Dem habe das Gericht in seinem Urteil am Montag stattgegeben, berichtete Schüler Dahlke. 

Allerdings müsse Bushido seinem ehemaligen Geschäftspartner 126.000 Euro plus Zinsen Entschädigung zahlen und noch bestehende Bankschulden übernehmen.

Derzeit läuft gegen den Clanchef auch ein Strafprozess am Berliner Landgericht. Dem 44-Jährigen werden Straftaten zum Nachteil des Rappers vorgeworfen - versuchte schwere räuberische Erpressung, Freiheitsberaubung und gefährliche Körperverletzung. Bushido und der Clanchef waren einst Partner im Musikgeschäft.

Zu den Straftaten kam es laut Anklage, nachdem Bushido 2017 die Geschäftsbeziehungen aufgelöst hatte.

Titelfoto: Bernd von Jutrczenka/dpa

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