Demo in Berlin! Reisebüros fordern mehr staatliche Hilfe

Berlin - Mehrere Inhaber von Reisebüros wollen an diesem Mittwoch in Berlin für Staatshilfen demonstrieren.

Eine Passantin mit Mund-Nasenschutz geht an einem Reisebüro vorbei.
Eine Passantin mit Mund-Nasenschutz geht an einem Reisebüro vorbei.  © Kay Nietfeld/dpa

Unter dem Motto "Reisebüros in Not, uns droht der Tod", wollen sie am Mittag (12 Uhr) vor dem Bundeskanzleramt ihrer Forderung nach einem Rettungsschirm Nachdruck verleihen. 

Nach Polizeiangaben sind 20 Demonstranten angemeldet - sie müssen die Corona-Abstände einhalten.

Zeitgleich sind in mehreren Städten Aktionen geplant. So wollen die Initiatoren mit 50 Bussen durch Dresden fahren, in München sollen zahlreiche Koffer auf den Odeonsplatz gestellt werden.

Die Reisebeschränkungen in der Corona-Krise haben den Tourismus weltweit zusammenbrechen lassen. 

Nicht nur Reisebüros, auch Veranstalter, Hoteliers, Gastronomen und Verkehrsunternehmen geraten in Schwierigkeiten. 

Der Staat greift Kleinunternehmern mit Soforthilfen wie Zuschüssen und Darlehen unter die Arme.

Titelfoto: Kay Nietfeld/dpa

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