Rund 35 Menschen in Drei-Zimmer-Wohnung: Polizei hebt Zocker-Party in Berlin aus

Berlin - Mitten in der Corona-Pandemie haben sich rund 35 Menschen in einer Drei-Zimmer-Wohnung in Ostberlin getroffen, offenbar um illegale Glücksspiele zu veranstalten.

Die Polizei erstattete Anzeigen wegen Verdachts des illegalen Glücksspiels und wegen Verstößen gegen die Corona-Auflagen. (Symbolbild)
Die Polizei erstattete Anzeigen wegen Verdachts des illegalen Glücksspiels und wegen Verstößen gegen die Corona-Auflagen. (Symbolbild)  © rawpixel/123RF

Die Polizei fand in der Nacht zum Donnerstag Spielkarten und beschlagnahmte Bargeld im fünfstelligen Bereich sowie zwei Glücksspielautomaten, wie die Behörde am Freitag via Twitter mitteilte.

Einige der Menschen hielten sich demnach illegal in Deutschland auf und wurden zum Teil festgenommen.

Zudem sei unklar, wem die Wohnung überhaupt gehöre, hieß es weiter. Der Schlüsseldienst habe das Türschloss ausgetauscht und die neuen Schlüssel bei der Polizei hinterlegt.

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Den Angaben zufolge hatten sich zunächst Anwohner über Lärm in der Erdgeschosswohnung im Ortsteil Alt-Hohenschönhausen beschwert, deren Rollläden heruntergelassen waren.

Das habe einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst, bei dem auch eine Einsatzhundertschaft und die Bundespolizei angerückt seien.

Die Beamten hätten zahlreiche Anzeigen geschrieben, nicht nur wegen des Verdachts des illegalen Glücksspiels, sondern auch wegen Verstößen gegen die Corona-Auflagen.

Titelfoto: rawpixel/123RF

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