Schlag gegen Menschenhändler: Rumänische Bauarbeiter ausgebeutet

Berlin - Die Berliner Polizei hat eine mutmaßliche Bande von Menschenhändlern gefasst. Die Durchsuchungen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin begannen bereits am Dienstagmorgen.

Ein Polizist trägt einen Karton, der bei einer Razzia sichergestellt wurde. Die Polizei Berlin ist am Dienstag gegen fünf mutmaßliche Menschenhändler vorgegangen. (Symbolfoto)
Ein Polizist trägt einen Karton, der bei einer Razzia sichergestellt wurde. Die Polizei Berlin ist am Dienstag gegen fünf mutmaßliche Menschenhändler vorgegangen. (Symbolfoto)  © Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa

Die fünf verdächtigen Männer sollen seit Frühjahr 2019 rumänische Bauarbeiter menschenunwürdig untergebracht und auf diversen Baustellen eingesetzt haben, um sie auszubeuten, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Die Verdächtigen sind zwischen 25 und 62 Jahre alt. Durchsucht wurden fünf Wohnungen und zwei Geschäftsräume in den Bezirken Mitte, Neukölln, Tempelhof-Schöneberg und Treptow-Köpenick.

Zahlreiche Beweise, darunter eine versteckte scharfe Schusswaffe, wurden sichergestellt. Mehr als 50 Polizisten waren an dem Einsatz beteiligt.

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Ermittelt wird wegen des Verdachts des Menschenhandels zur Arbeitsausbeutung.

Die Ermittlungen dauern an und werden vom Landeskriminalamt und der Staatsanwaltschaft Berlin geführt.

Titelfoto: Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa

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