Wilder Videodreh bei Shirin David: Warum die Polizisten jetzt nicht schlecht staunen

Berlin - Mit ihrem Videodreh trotz Corona-Regeln hat Shirin David (25) vor einer Woche einen Polizeieinsatz wegen Lärmbeschwerden in Berlin ausgelöst. Am Pfingstsonntag erschien dann schließlich das Bewegtbild-Machwerk zu dem Song "Hoes Up G’s Down" auf dem YouTube-Channel der Rapperin. Doch neben den feucht-fröhlichen Partygästen sind in einigen Szenen auch die Beamten zu sehen.

Shirin David (25) hat ein Musikvideo mit 70 Menschen in Berlin gedreht.
Shirin David (25) hat ein Musikvideo mit 70 Menschen in Berlin gedreht.  © dpa/Uli Deck

Warum das so ist, löste "Bild" auf. Auf Anfrage beim Management der "Gib ihm"-Interpretin teilte dieses mit, dass wegen des Polizeieinsatzes "einige der geplanten Szenen nicht abgedreht werden" konnten.

Die Polizisten mussten in der Nacht zum vergangenen Montag etliche Covid-19-Anzeigen schreiben und ermitteln nun gegen 74 Leute wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.

Schließlich habe  die Produktionsfirma kurzfristig die Entscheidung getroffen, "Videos von Gästen, die den Polizeieinsatz zeigen, mit einzubauen. Sonst wäre das Video durch die fehlenden Szenen nicht mehr rechtzeitig fertig geworden."

Immerhin: Die Polizisten wurden in dem Video der Ex-DSDS-Jurorin unkenntlich gemacht.

Titelfoto: dpa/Uli Deck

Mehr zum Thema Berlin:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0