AfD-Chef Meuthen brachte Spaltung der Partei ins Spiel: Jetzt spricht Kalbitz!

Potsdam - Der brandenburgische AfD-Landeschef Andreas Kalbitz hält die von Parteichef Jörg Meuthen angestoßene Diskussion um eine mögliche Spaltung der Partei für beendet.

Andreas Kalbitz (l) und Jörg Meuthen unterhalten sich bei der Wahlkampfauftakt-Veranstaltung der AfD Brandenburg vor der Landtagswahl am 1. September in Cottbus neben der Bühne vor und mit Medienvertretern.
Andreas Kalbitz (l) und Jörg Meuthen unterhalten sich bei der Wahlkampfauftakt-Veranstaltung der AfD Brandenburg vor der Landtagswahl am 1. September in Cottbus neben der Bühne vor und mit Medienvertretern.  © Christoph Soeder/dpa

 "Die Diskussion um eine mögliche Abspaltung stellt sich nicht mehr", betonte Kalbitz am Dienstag in Potsdam. 

Meuthen habe nach dem entsprechenden Beschluss des Bundesvorstands selbst eingeräumt, dass diese Debatte ein "schwerer Fehler" gewesen sei, sagte Kalbitz. 

Meuthen hatte in der vergangenen Woche in einem Interview über eine mögliche Aufspaltung der Partei in einen "sozial-patriotischen" und einen "freiheitlich-konservativen" Flügel gesprochen. 

Dies hatte er am Montag im Bundesvorstand zurückgezogen.

Kalbitz gehört wie der Wortführer und thüringische Landeschef Björn Höcke zum rechtsnationalen AfD-Netzwerk "Flügel", der vom Verfassungsschutz als "gesichert rechtsextremistische Bestrebung" eingestuft worden ist. 

Höcke hatte daraufhin angekündigt, dass sich der Flügel - wie vom Bundesvorstand gefordert - bis Ende April auflösen werde.

 "Diese Maßnahme werden wir auch umsetzen als Beitrag zur Geschlossenheit der Partei", sagte Kalbitz.

Titelfoto: Christoph Soeder/dpa

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