Sperrstunde in Berlin: Das halten die Hauptstädter von der neuen Corona-Regel

Berlin -  Zwei Drittel der Menschen in Deutschland befürworten die für Berlin beschlossene Einführung einer Sperrstunde ab 23 Uhr.

Gäste sitzen am Abend vor einer Kneipe im Berliner Bezirk Wilmersdorf.
Gäste sitzen am Abend vor einer Kneipe im Berliner Bezirk Wilmersdorf.  © Christoph Soeder/dpa

In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov gaben 21 Prozent an, eher dafür zu sein und 45 Prozent voll und ganz. Jeweils elf Prozent lehnten sie eher oder voll und ganz ab.

Dabei gibt es allerdings erhebliche Unterschiede je nach Alter der Befragten: So sind 52 Prozent der über 55-Jährigen voll und ganz für die Sperrstunde, aber nur 23 Prozent der 18- bis 24-Jährigen und 39 Prozent der 25- bis 34-Jährigen.

Insgesamt sind es mehr Frauen (47 Prozent) als Männer (43 Prozent), die die Entscheidung voll und ganz richtig finden.

Der Berliner Senat hat vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie am Dienstag eine Sperrstunde beschlossen, die ab Samstag gilt. 

Ab dann müssen Restaurants, Kneipen und Bars von 23 Uhr bis 6 Uhr schließen. 

Aus den Reihen der Berliner Oppositionsparteien und der Berliner Gastronomie hatte es Kritik an der Entscheidung des Senats gegeben.

Titelfoto: Christoph Soeder/dpa

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