BFC Dynamo schießt Ex-Fan-Liebling Matthias Steinborn und seinen neuen Klub ab!

Berlin - Der BFC Dynamo hat einen Regionalliga-Konkurrenten abgefertigt und dabei auch noch einem früheren Publikumsliebling wehgetan.

Gegen seine früheren Kollegen vom BFC Dynamo erlebte Matthias Steinborn einen Tag zum Vergessen. (Archivbild)
Gegen seine früheren Kollegen vom BFC Dynamo erlebte Matthias Steinborn einen Tag zum Vergessen. (Archivbild)  © Imago/Matthias Koch

Dass Angreifer Matthias Steinborn nach der souveränen Meisterschaft keinen neuen Vertrag im Sportforum bekam, war schon eine faustdicke Überraschung! Wie sehr ihn die Entscheidung seines Herzensvereins traf, brachten die Worte "Fußball ist eine Prostituierte" klar zum Ausdruck.

Am Dienstagabend sollte der 33-Jährige nur ein paar Wochen später schon die Chance zu einer kleinen Retourkutsche bekommen. Denn mit seinen neuen Kollegen vom SV Babelsberg 03 empfing er seine alten Kumpels aus Hohenschönhausen.

Da hätte er dem Ex-Klub schön unter die Nase reiben können, welch einen geilen Kicker man gehen lassen hat. Allerdings sollte sich der Test ganz anders entwickeln - zum Leidwesen des vom Hof gejagten Steinborn nämlich.

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Der DDR-Rekordmeister führte die 03er in Durchgang eins regelrecht vor, sodass zum Pausentee ein klares 4:0 für die Mannschaft von Trainer Heiner Backhaus zu Buche stand.

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Schon nach acht Spielminuten setzte es den ersten Rückschlag für den SVB, als Gäste-Stürmer Christian Beck eine Vorlage von Alexander Siebeck zum frühen Führungstreffer veredelte. Nur fünf Zeigerumdrehungen später beförderte sich der vorherige Assist-Geber mit einem schönen Schlenzer selbst auf die Torschützenliste (13. Minute).

Weinrot-Weiß dominierte das Geschehen, weswegen vor dem Seitenwechsel folgerichtig auch noch das 3:0 (Cedric Euschen, 33.) und 4:0 (Beck, 44.) fielen. Die dritte Bude legte abermals Siebeck auf - bockstarke Leistung vom Mittelfeldmann mit zwei direkten Vorlagen und einem eigenen Treffer!

So in etwa hätte sich das sein früherer Mitspieler Steinborn sicher für sich selbst gewünscht. Stattdessen blieb es aus seiner Sicht am Ende bei der deutlichen 0:4-Packung und einem gebrauchten Tag, weil Dynamo die Partie auch in Halbzeit zwei kontrollierte...

Titelfoto: Imago/Matthias Koch

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